|
|
| Rollstuhltanz
in München |
|
| Geboren
wurde die Idee am 18.5.1973 in der Olympischen Basketballhalle in München
(später Rudi-Sedlmayr-Halle) von Frau Dr. Gertrude Krombholz. Sie
hatte die ehrenvolle Aufgabe, bei der Bayerischen Sportpalette 1973 für
ca. 1000 Teilnehmer aus 21 Sportarten eine Abschlußchoreographie
zu erstellen. |
|
| Unter
den Sportlern waren 16 Rollstuhlbasketballer vom USC München. Sie
fuhren mit rhythmischem Anschieben zur Musik im Kreis. Dr. Gertrude Krombholz,
von ihren Freunden "Krombine" genannt, war inspiriert, mit den
"Rollis" fortan tänzerisch mehr zu unternehmen.Ab November
1974 begann sie mit den ersten Versuchen zusammen mit Sportstudenten/innen. |
|
| Eine
neue, integrative Sportart für Menschen im Rollstuhl war geboren! |
|
| Die Bewegungsmöglichkeiten der flinken Rollstuhlbasketballer/innen konnten sehr bald an die bekannten Tanzformen angeglichen werden. Der fetzige Rock'n Roll war der ideale Tanz für die Rollis. Die Münchner Akteure entwickelten rollstuhlspezifische Tanzformen in den Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen sowie kreative Tanzformen in allen Kommunikationsarten: Combi Dance, Duo Dance, Single Dance und Group Dance! |